ASCII Apfelmännchen

Hier mal zur Kurzweil eine Implementierung eines zoombaren Apfelmännches in ASCII-Art:


Bedienung
In das Bild klicken und halten, um näher heranzuzoomen und dabei den Ausschnitt zu bewegen Shift-Klick zoomt die Ansicht wieder heraus

Für alle die sich für den Source interessieren – hier ist er:

<script language="javascript">
var cw = 180;         // Anzahl Spalten in der Anzeige
var ch = 80;          // Anzahl Zeilen in der Anzeige
var centerX = -0.5;   // Position der Mitte der Anzeige
var centerY = 0;      // Position der Mitte der Anzeige
var width = 2.5;      // Angezeigte Breite des Fraktals
var height = 2;       // Angezeigte Höhe des Fraktals
var eHeight, eWidth;  // Höhe und Breite des Anzeigeelements
var mouseX, mouseY;   // Aktuelle Mausposition relativ zum Anzeigeelement

/*************************************************************************************************

Die Mandelbrotmenge - kurz, einfach und schnell

Fangen wir mit der zugrunde liegenden Formel an:

Zn+1 = Zn^2 + c

Bei Z und c handelt es sich um komplexe Zahlen der Form a+b*i wobei gilt: i^2 = -1

Da komplexe Zahlen aus zwei Teilen - dem reellen und dem imaginären Teil - bestehen, eignen
sie sich hervorragend als 2D Koordinaten.

Die Konstante c nehmen wir als x,y Koordinate für den Start der rekursiven Formel. 

Das Quadrat bilden wir durch das Ausmultiplizieren der komplexen Zahl:
(ar+ai*i)*(br+bi*i) = ar*br+ai*i*br+ar*bi*i+ai*bi*i*i
                    = ar*br + ai*br*i + ar*bi*i - ai*bi     (da i*i = -1 laut Definition)
                    = (ar*br - ai*bi) + (ai*br + ar*bi)*i
                    
Beginnend mit Z=(0,0), wird die oben genannte Formel nun immer wieder auf sich selbst
(rekursiv) angewandt bis die maximale Anzahl Rekursionen erreicht ist, oder erkannt wurde,
dass der Wert gegen unendlich strebt. Letzteres ist dann der Fall, wenn Zn*Zn+Zi*Zi>2 ist.

Je nach Anzahl der Rekursionen die durchgeführt wurden, wird eine Helligkeitsstufe für den
aktuellen Punkt verwendet - dazu werden die Standard-ASCII Zeichen mit zunehmender "Schwärzung"
bzw. Pixelabdeckung verwendet.
**************************************************************************************************/
function renderMandelbrot(element, cols, rows, cx, cy, width, height) {
    var code=".`-_':,;^=+|)<>)iv%xclrs{*}I?!][1taeo7zjLunT#JCwfy325Fp6mqSghVd4EgXPGZbYkOA&8U$@KHDBWNMR0Q";
    var cr, ci;
    var x,y;
    var row,col;
    var nr,ni;
    var mr,mi;
    var num;
    var maxDepth = 60;
    var line;
    var content = "";
    for(row=0 ; row<rows ; row++) {
        line="";
        for(col=0 ; col<cols ; col++) {
            cr = (col/cols - 0.5)*width  + cx;
            ci = (row/rows - 0.5)*height + cy;
            
            nr=0;
            ni=0;
            num=0;
            while(num<maxDepth) {
                mr = nr*nr - ni*ni + cr;
                mi = ni*nr + nr*ni + ci;
                nr = mr;
                ni = mi;
                
                num++;
                
                if(nr*nr+ni*ni>2)
                    break; // Strebt gegen unendlich - abbruch
            }
            
            pos = Math.floor(num*code.length/maxDepth); 
            if(pos>=0 && pos

	

Zuckerfrei – Zwischenbericht

Foto: Lupo  / pixelio.de
Foto: Lupo / pixelio.de

Seit dem 12.1.2015 läuft meine Zuckerfrei-Challenge nun schon – und es fällt mir leichter, als ich geglaubt habe. Ich hatte befürchtet, dass ich spätestens nach einer Woche bei jedem Anblick von Schokolade oder Eiscreme anfange zu schmachten und damit zu kämpfen, mir nicht doch wenigstens eine kleine Portion zu gönnen… aber zum Glück ist das nicht so 🙂

Bis zum 11.2. wird es kein Problem sein durchzuhalten – mache ich danach weiter oder gönne ich mir zwischendurch auch mal ein Stück Kuchen? Darüber denke ich nach, wenn die Challenge vorbei ist.

Die Ergebnisse, welche ich verfolge, haben sich bislang allerdings nicht gänzlich erfüllt:

  • …meine Gesundheit und Vitalität zu verbessern: Bislang kein Effekt feststellbar
  • …Gewicht zu verlieren: Vielleicht minimal reduziert – aber nicht im signifikanten Bereich
  • …mich besser und aktiver zu fühlen: Eine leichte Verbesserung – fühle mich seltener müde
  • …etwas bewusst und zielgerichtet an mir zu ändern und sehen wie es funktioniert: Hier kann ich ein positives Fazit ziehen:

Dadurch, dass ich mich bewusst für die Zuckerdiät entschieden habe, und nicht nur nebenbei mir sagte „ich sollte wohl besser auf Zucker verzichten“, fiel es mir leichter das Vorhaben auch wirklich durchzuziehen.

Ob das wirklich so ist, werde ich bei der nächsten 30-Tage Challenge verifizieren.

 

Vorratsdatenspeicherung… echt? Schon wieder?

Ich muss meinem dicken Hals grad mal etwas Luft machen wegen:

Merkel will jetzt doch wieder aber nun richtig oder doch nicht Vorratsdatenspeicherung.

Ja ne, war schon klar, dass ihr dieses Thema wieder herausholt… aber nicht, weil es helfen würde, sondern einfach nur damit niemand nachher sagen kann, ihr hättet ja nichts unternommen…

Wann macht ihr eigentlich mal etwas FÜR das Volk?

Damit ihr nicht sagt, ihr hättet keine Idee gehabt hier ein paar Vorschläge:

  • Kostenlose Kindergarten- und Kitaplätze für alle! (Ach ja gibts schon – dann aber mit zwei Erziehern bei X Kindern unter 3 Jahren – Fulltime Windelwechseln… wer erzieht da wen? Über Integration von Migrantenkindern brauchen wir da gar nicht zu reden, oder?)
  • Schulbücher und nötige Schreibutensilien werden gestellt
  • Jedes Kind erhält pro Tag 1 freies warmes Essen in der Schule
  • Begleitete Integration von Migranten und frühe Integration in unsere Gesellschaft vor allem der Kinder.

Ich wäre bereit, dafür komplett auf mein Kindergeld zu verzichten!!!

Das wäre mal eine Investition in die Zukunft. Aber ich weiß, warum ihr das nicht macht: Es zahlt sich nämlich erst dann aus, wenn ihr schon lange nicht mehr an der Macht seid und sich daher jemand anderes die Lorbeeren einstreichen kann…

Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den Schwächsten ihrer Glieder verfährt.Gustav Heinemann

Seid ihr nur die notwendigerweise gewählten Insolvenzverwalter der deutschen Gesellschaft, unter der Knute der sozialen Marktwirtschaft welche genauso (nicht!) sozial ist wie die CDU (nicht!) christlich?

…oder steckt in euch vielleicht doch ein wenig richtungsweisender Ehrgeiz? Nicht nur reagieren – agieren und in die Zukunft denken!

Ich bin gespannt.

Weltbild und Realitätsschock

Weltbild, das (Substantiv) – Bezeichnung für die Gesamtheit der Meinungen, Vermutungen und Annahmen eines Individuums über die Beschaffenheit der persönlichen Realität auf Basis der gesellschaftlich als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationsquellen.

Realitätsschock, der (Substantiv) – Emotionaler Zustand den ein Individuum erfährt, wenn sich das dessen Weltbild, basierend auf den ursprünglich als vertrauenswürdig angesehenen Informationsquellen unvermittelt als falsch herausstellt – ausgelöst durch Konflikte in der inneren Logik dieser Quellen oder mittelbar durch den Verlust deren Vertrauenswürdigkeit.

Ablenkung, die (Substantiv) – Kategorischer Begriff für Ersatzhandlungen zur Vermeidung von Untätigkeit oder dem Zustand zur Möglichkeit der intensiven und kritischen Beschäftigung mit dem persönlichen Weltbild.

Zuckerfrei – die 30-Tage-Challenge

Foto: Lupo  / pixelio.de
Foto: Lupo / pixelio.de

Ab heute probiere ich mal etwas aus, was ich schon länger tun wollte: Zuckerfrei leben!

Dazu starte ich das ganze als eine 30-Tage Challenge… je nachdem wie es nach diesem Zeitraum aussieht, werde ich das auf unbestimmte Zeit verlängern.

Mein Wunsch ist es…

  • …meine Gesundheit und Vitalität zu verbessern
  • …Gewicht zu verlieren
  • …mich besser und aktiver zu fühlen
  • …etwas bewusst und zielgerichtet an mir zu ändern und sehen wie es funktioniert 😉

Es gibt viele Stimmen, die das Verlangen nach Zucker als eine Art moderne Sucht bezeichnen – manche gehen sogar so weit, auch den kernlosen Früchte und allen modernen Getreidearten die gleiche Ungesundheit zu attestieren.

Soweit möchte ich im ersten Schritt aber noch nicht gehen – ausweiten kann ich den Versuch immer noch 😉

Warum nur 30 Tage?

Das hat rein psychologische Gründe – wenn die Zeit auf 30 Tage festgelegt ist, dann fällt es generell leichter diese auch durchzuhalten. Schließlich darf man nach 30 Tagen wieder zurück zum alten Muster, sollte es dann immer noch zu anstrengend sein. Diese 30 Tage sind eine wichtige Grenze – sucht mal bei Google nach „30 day challenge“ findet man diesen Ansatz bei sehr vielen Themen.

Ursprünglich habe ich diese Idee bei Steve Pavlina aufgeschnappt. Den Self-Development Fans unter euch dürfte er bekannt sein – allen anderen empfehle ich sehr, seine Seite zu lesen – sie ist sehr inspirierend und motivierend! Eine gute Einführung in die „30 day challenges“ findet ihr natürlich auf seinem Blog.
(Für alle, denen Englisch nicht so liegt: Da Steve seine Texte unter Public Domain gestellt hat, war es legal, dass ein Fan viele seiner Texte auf deutsch übersetzt hat und nun hier kostenlos bereitstellt! Hier ist der Link zum Artikel 30 Tage zum Erfolg in deutsch).

Das „gemeine“ an den 30-Tage-Challenges ist, dass man nach den 30 Tagen sich in oft an die Umstellung gewöhnt hat und daher anschließend aus Gewohnheit einfach dabei bleibt 😉

Heute war der erste Tag meiner Challenge – am 11.2.2015 wird der letzte Tag sein. Ich bin gespannt wie es laufen wird. Ich werde berichten!